P3 – Plugin Performance Profiler

Langsame WordPress-Plugins ausfindig machen

Es gibt zehntausende Plugins für WordPress. Erst mit Plugins wird es möglich, ein Content-Management-System wie WordPress beliebig an die gegebenen Anforderungen der Website anzupassen.

Doch Plugins können WordPress langsam machen. Dies liegt daran, dass jedes aktivierte Plugin bei jedem Seitenaufruf in das System geladen und ausgeführt wird, und dabei gegebenenfalls auch noch Datenbankabfragen tätigt. So wird die Generierungszeit der aufgerufenen Seite gebremst, besonders wenn man viele Plugins verwendet.

Um Performance-Bremsen ausfindig zu machen, wurde der Plugin Performance Profiler (kurz P3) entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein WordPress-Plugin, dass wie jedes andere Plugin aus dem offiziellen Verzeichnis auch, über den Admin-Bereich von WordPress installiert werden kann. Aber keine Sorge, denn P3 wird nur im Admin-Bereich ausgeführt, und verlangsamt somit nicht die eigentliche Website.

P3 – Plugin Performance Profiler #

P3 (Plugin Performance Profiler)

P3 (Plugin Performance Profiler)

Mit dem Plugin Performance Profiler lässt sich die Generierungszeit von WordPress messen und dabei anzeigen, welches Plugin wie viel Zeit in Anspruch nimmt. Dadurch werden die Performance-Killer sofort ersichtlich.

Zuerst wird die Website von P3 gescannt, und dabei ein umfassender Performance-Bericht erzeugt. In diesem befinden sich dann die Laufzeiten der einzelnen Plugins, die auch in einem Tortendiagramm dargestellt werden. Zudem ist auch ersichtlich, wie viel Zeit das verwendete Theme, und wie viel der WordPress-Kern in Anspruch nimmt.

Hat man ein langsames Plugin als solches identifiziert, kann man darüber nachdenken, ob man dies Plugin auch wirklich benötigt, oder ob es vielleicht besser wäre, es zu deaktivieren. Manchmal, besonders bei umfangreichen Plugins, hilft auch einfach nur eine bessere Konfiguration des Plugins, um es wieder zu beschleunigen. Hier muss man sich überlegen, welche Funktionen man wirklich benötigt, und unnötige Funktionalitäten in den Einstellungen des Plugins deaktivieren.

Langsame Plugins ausfindig machen #

Sobald der Plugin Performance Profiler aktiviert wurde, befindet sich im Admin-Bereich unter „Werkzeuge“ der neue Untermenüpunkt namens „P3 Plugin Profiler“.

Hier kann man nun den Button „Start Scan“ klicken, um eine Performance-Analyse durchführen zu lassen. Nach dem Klick öffnet sich vorerst ein Fenster, in dem man auswählen kann, ob der Scan automatisch oder manuell durchgeführt werden soll.

Während beim automatischen Scan verschiedene Bereiche der Website automatisch hintereinander aufgerufen werden, kann man beim manuellen Scan selbst eine oder mehrere Seiten der Website aufrufen. Sobald man damit fertig ist, klickt man den Button „I’m Done“, woraufhin der Scan-Vorgang dann beendet und ausgewertet wird.

Screenshot vom Plugin Performance Profiler

Screenshot vom Plugin Performance Profiler

Nach dem abgeschlossenen Scan wird nun der Performance-Bericht angezeigt, der auch im Screenshot zu sehen ist. Hier stehen verschiedene Tabs zur Verfügung, in denen unterschiedliche Daten ausgewertet werden.

Zum Auffinden von langsamen Plugins ist vor Allem der erste Tab namens „Runtime by Plugin“ wichtig. Denn in diesem werden die langsamsten Plugins angezeigt, inklusive dem zugehörigen Tortendiagramm.

Überfährt man eines dieser Plugins mit der Maus, so wird die exakte Ausführungszeit sowie die Anzahl der Prozent anzeigt, welche das jeweilige Plugin von der gesamten Laufzeit ausmacht.

Nun kann man sich überlegen, ob man gegebenenfalls ein Plugin deaktivieren, dessen Konfiguration anpassen, oder zu einem alternativen Plugin wechseln möchte. Anschließend kann man den Scan erneut durchführen, um den Performance-Gewinn zu überprüfen.

Es gibt einen Kommentar gehe zum kommentieren

Schlüsselfritze (Website) schreibt am

Das Plugin habe ich doch direkt mal runtergeladen. Vielleicht erklärt das Plugin warum unsere Seite so langsam lädt.

Antworten »

Hinterlasse eine Antwort!




Blogroll · Kontakt · Impressum